Leben mit der Krise
unternehmer-in-not.at

StartseiteKurz notiertStudie: GEM 2005

Studie: GEM 2005

Soziokulturelle Normen laut Studie größter hemmender Faktor für Unternehmertum in Österreich.

Stichworte: Studien | Trends | Unsicherheit

Erstmals wurden die Rahmenbedingungen für unternehmerische Aktivität in Österreich im Rahmen des Global Entrepreneurship Monitors (GEM) im Vergleich zu 25 Ländern analysiert.
Die Ergebnisse beruhen auf einer repräsentative Befragung der österreichischen Bevölkerung (Stichprobe: 2.200) und auf Interviews mit 36 Experten.

Soziokulturelle Normen größtes Hemmnis für unternehmerische Aktivität

Vorrangig wird die Risikoscheu der Bevölkerung genannt, die Gründer/innen zu spüren bekommen: In ihrem privaten Umfeld, bei der Suche nach Finanzierung, bei öffentlichen Stellen, Kunden und Lieferanten. Eine generelle Zurückhaltung gegenüber Neuem und Fremden wird von den Experten und Expertinnen ebenfalls thematisiert.

Förderlich für unternehmerische Aktivität wäre neben einem positiven Unternehmerbild eine stärkere Risikobereitschaft, Fehlertoleranz, soziale Anerkennung und grundsätzlich eine optimistische Grundhaltung.

Risiko und Scheitern

In Österreich ist die Angst vor dem Scheitern mit durchschnittlich 46% besonders stark verbreitet - nur Deutschland und Frankreich weisen höhere Werte auf. Die meisten vergleichbaren Länder, wie Belgien (32%), Niederlande (29%) oder Norwegen (26%) liegen deutlich darunter.

Frauen zeigen dabei eine vorsichtigere Haltung als Männer. Sie haben nicht nur in größerem Umfang Angst vor dem Scheitern, sie sind außerdem weniger stark mit Unternehmern vernetzt und stufen ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten zur Unternehmensgründung geringer ein.

Quelle: Bericht zur Lage des Unternehmertums in Österreich

Online seit: 16.05.2006

Seitenanfang

Suche auf www.unternehmer-in-not.at:

Benutzerdefinierte Suche
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen, Angaben zum Haftungsausschluss und zum Datenschutz.
Verwendung von Texten nur mit schriftlicher Erlaubnis