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Das Unwort des Jahres 2002: Ich-AG

Die Bezeichnung Ich-AG bedeute laut Jury die Reduzierung von Individuen auf sprachliches Börsenniveau

Die Begründung der Jury im Detail:

Diese Wortbildung aus dem »Hartz-Papier« leidet bereits sachlich unter lächerlicher Unlogik, da ein Individuum keine Aktiengesellschaft sein kann. Selbst als ironisches Bild ist das Wort nicht hinzunehmen, da sich die aktuelle Arbeitslosigkeit mit solcher Art von Humor kaum noch verträgt.
Ausschlaggebend für die Wahl war aber die Herabstufung von menschlichen Schicksalen auf ein sprachliches Börsenniveau. Ich-AG ist damit einer der zunehmenden Belege, schwierige soziale und sozialpolitische Sachverhalte mit sprachlicher Kosmetik schön zu reden.

Die Unwörter seit den Jahren 1991 finden Sie hier

Ihre Meinung?

Eine Gesellschaft aus Ich-AGs? Selbständig Erwerbstätige wissen nur zu gut um die Vor- und Nachteile eines Lebens als Ich-AG - kann überhaupt jeder seine eigene Ich-AG sein?

Online seit: 28.07.2003

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