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Insolvenzfonds in finanziellen Nöten

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Die Finanzierung des Insolvenz-Entgelt-Fonds kann für 2010 nur durch die Aufnahme eines Kredites gesichert werden.

Wie der Kurier berichtet, wurden aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise die finanziellen Reserven des Insolvenz-Entgelt-Fonds (IEF) bereits arg in Mitleidenschaft gezogen.

Insolvenz-Entgelt-Fonds sichert Ansprüche der Arbeitnehmer

Seit 1977 sind in Österreich die Ansprüche von Arbeitnehmern im Fall einer Insolvenz ihres Arbeitgebers abgesichert. Die Finanzierung des IEF erfolgt großteils aus Beiträgen der Arbeitgeber. Dabei handelt es sich um einen prozentuellen Zuschlag zum Arbeitslosenversicherungsbeitrag, dem sogenannten IESG-Beitrag. Seit dem Jahr 2008 beträgt der IESG-Beitrag 0,55% des Bruttoentgelts, in den Jahren zuvor betrug er 0,7%.

Insolvenz-Entgelt-Fonds muss Kredit aufnehmen

Die steigende Zahl an Unternehmensinsolvenzen führt zu sinkenden Einnahmen bei gleichzeitig steigenden Ausgaben. Ebbe in der Kasse ist jedoch auch, weil bisher jährlich 120 Mio. Euro aus dem Topf des Fonds in die Lehrlingsförderung umgeleitet wurden.

Ein Kredit soll nun helfen, das Jahr 2010 finanziell über die Runden zu bringen. Laut Bericht des Kurier kann ein solcher Kredit keine dauerhafte Lösung darstellen. Angeblich beläuft sich der Finanzbedarf auf 50 bis 100 Mio. Euro.

Online seit: 14.12.2009

Quelle: Kurier online

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