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Ergebnisse zu Armut und Armutsgefährdung in Österreich aus dem Sozialbericht des BMSG
Armutsgefährdung wird in Relation zum mittleren Einkommen der Bevölkerung eines Landes gemessen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Haushaltsgröße. Für die Armutsgefährdung in Österreich gelten folgende Schwellenwerte:
| Haushaltstyp | Euro/ Jahr | Euro/ Monat |
| Einpersonenhaushalt | 9.425 | 785 |
| 1 Erwachsener und 1 Kind | 12.252 | 1.021 |
| 2 Erwachsene | 14.137 | 1.178 |
| 2 Erwachsene und 1 Kind | 16.965 | 1.414 |
| 2 Erwachsene und 2 Kinder | 19.792 | 1.649 |
| 2 Erwachsene und 3 Kinder | 22.620 | 1.885 |
Armut kann nicht nur über niedriges Einkommen definiert werden, da die Kostenstrukturen und Lebenslagen sich von Haushalt zu Haushalt sehr unterscheiden können. Daher wurde in dem Bericht auch die subjektive Wahrnehmung der Betroffenen hinterfragt. Demnach
Stark negativ wirkt sich unregelmäßige Beschäftigung - besonders im Zusammenhang mit freien Dienstverträgen und Werkverträgen - aus. Nachdem diese Formen der Arbeitsverhältnisse im Steigen begriffen sind, steht zu befürchten, dass immer mehr Menschen die beschriebenen Schwellenwerte unterschreiten werden.
Leider enthält der Bericht hinsichtlich der Formen der Erwerbsarbeit und Armutsgefährdung keine weiteren differenzierten Ausführungen.
Online seit: 08.02.2005
Quelle: Bericht über die soziale Lage 2003 - 2004 des BMSG
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