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1.700 Unternehmen in die Pleite geschlittert

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Insolvenzstatistik für das 1. Quartal 2005 lässt nichts Gutes erwarten.

Der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) hat die Insolvenzstatistiken für das 1. Quartal veröffentlicht. Aus drei Monaten lässt sich noch nicht unbedingt ein Jahrestrend ableiten, aber Entspannung scheint nicht in Sicht zu sein.

1.700 Unternehmensinsolvenzen

Im ersten Quartal 2005 standen 1.719 Unternehmen vor dem Aus, davon 313 Einzelunternehmen und 312 Ges.m.b.H. Während die Zahl der insolventen Ges.m.b.H damit sogar im Vergleich zum 1. Quartal 2004 leicht rückläufig war (um 3,4% weniger), hat die Zahl der insolventen Einzelunternehmen um 13% zugenommen.

Ein problematischer Trend, der sich weiter fortsetzt: die Zahl der mangels Masse abgewiesenen Konkursanträge steigt weiter. Nur über 967 der 1.719 insolventen Unternehmen wurde ein Konkursverfahren eröffnet. Bei 752 Unternehmen waren nicht einmal die nötigen Mittel vorhanden, um die Anlaufkosten für das Konkursverfahren aufbringen zu können.

Junge Unternehmen besonders gefährdet

38% der insolventen Unternehmen wurden im Jahr 2000 oder später gegründet, bestanden also maximal 5 Jahre. Weitere 22% wurden in den Jahren 1995 bis 1999 gegründet. Nachdem inzwischen ca. 80% der Neugründungen auf Einzelunternehmen fallen, dürfte der Anteil der Einzelunternehmen an den Insolvenzen vermutlich weiter steigen.

Online seit: 04.04.2005

Quelle: Kreditschutzverband von 1870 (KSV)

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