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Sparte Information und Consulting: Sonderauswertung

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Analyse der Bilanzjahre 2003 - 2004: ein Drittel schreibt rote Zahlen.

Die KMU Forschung Austria hat die Jahresabschlüsse von 6.100 österreichischen KMU der Sparte Information und Consulting ausgewertet. Die Ergebnisse zu Finanzierungsstruktur und Ertragslage kurz zusammengefasst:

Eigenkapitalquote: 19,6%

Im Durchschnitt erreichen die Unternehmen mit knapp 20% den Soll-Richtwert bei der Eigenkapitalquote. Allerdings weisen die erfolgreichsten Unternehmen (gemessen an der Umsatzrentabilität) mit durchschnittlich rd. 26% einen deutlich höheren Wert aus.

Ein Vergleich der Fachverbände zeigt, dass der Verband Unternehmensberatung und Informationstechnologie mit knapp 24% am deutlichsten über dem Durchschnitt liegt. Am unteren Ende der Skala rangieren die Technischen Büros - Ingenieurbüros mit rd. 16%.

Umsatzrentabilität: 3,9%

Deutlich über dem Durchschnittswert von rd. 4% liegen die Finanzdienstleister, die im Durchschnitt eine Umsatzrentabilität von fast 13% erwirtschaften. Am deutlichsten unter dem Durchschnitt liegen die Buch- und Medienwirtschaft (rd. 2%) sowie Druck (0,3%).

35% schreiben rote Zahlen...

... außerdem sind rd. 33% der Unternehmen buchmäßig überschuldet. Rd. 16% der Unternehmen sind sowohl buchmäßig überschuldet als auch in der Verlustzone.

Demgegenüber können 19% der Unternehmen zu den Top-Unternehmen gezählt werden: Sie weisen eine Eigenkapitalquote von mehr als 20% und einen Gewinn vor Steuern von über 5% der Betriebsleistung aus.

Die Rolle der Unternehmensgröße

Kleinere Unternehmen sind häufiger buchmäßig überschuldet und schreiben zu einem höheren Anteil rote Zahlen als große Unternehmen:

Online seit: 30.11.2005

Quelle: KMU Forschung Austria

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