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Statistik Austria publiziert Kennzahlen zur Internetnutzung
Die Statistik Austria hat den Einsatz von Internet für Verkäufe und Einkäufe in österreichischen Unternehmen mit mehr als neun Beschäftigten erhoben. Die Ergebnisse beziehen sich auf Unternehmen, die im Jahr 2004 zumindest 1% ihrer Einkäufe bzw. 1% ihres Umsatzes über das Internet realisiert haben.
In den letzten Jahren ist der Anteil der Unternehmen, die das Internet in relevantem Ausmaß genutzt haben, nahezu gleich geblieben. Von 2002 bis 2004 steig der Anteil der Internet-Einkäufer von 19% auf 21%. Davon gaben 20% an, im Jahr 2004 Waren und Dienstleistungen über B2B - Internet - Marktplätze bezogen zu haben.
Der Anteil der Einkäufer variiert bzgl. der Unternehmensgrößen nur geringfügig: rd. 21% der Unternehmen mit 10-49 Beschäftigte, rd. 20% der Betriebe mit 50 bis 249 Beschäftigte und rd. 24% der Betriebe mit 250 oder mehr Beschäftigten kaufen über das Internet ein.
Dabei wurden 72% der gesamten Verkäufe mit anderen Unternehmen (B2B) abgewickelt, 28% gingen an private Haushalte (B2C). 11% der Verkäufer wickeln die Geschäfte über spezialisierte B2B-Internet-Marktplätze ab.
Am stärksten wird das Internet von den Beherbergungsbetrieben genützt: rd. 37% haben so Reservierungen entgegengenommen. Während rd. 14% der Großunternehmen über das Internet verkaufen, ist der Anteil bei den Unternehmen mit 10-49 Beschäftigten mit 7,5% deutlich geringer.
Davon gaben 97% an, im Jahr 2004 durch Viren, Trojaner oder Würmer einen Daten- bzw. Arbeitsplatzverlust erlitten zu haben. 6% der Unternehmen mit Sicherheitsproblemen wurden Opfer eines unbefugten Zugriffs auf die eigenen Computersysteme.
Online seit: 01.12.2005
Quelle: Statistik Austria
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