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2005: Wieder fette Nahrung für den Pleitegeier

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Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahr um rd. 11% gestiegen, Privatinsolvenzen um rd. 16%.

Wie bereits in den letzten Jahren auch heuer wieder ein trauriger Höhepunkt zum Jahresabschluss: Wie der KSV von 1870 mitteilte, mussten heuer

Insolvenz anmelden.

Spitzenreiter: Unternehmensbezogene Dienstleistungen, Gastronomie und Baubranche

Gastronomie und Baubranche sind bereits alte Bekannte in den heimischen Insolvenzstatistiken - inzwischen wurden sie jedoch von den unternehmensbezogenen Dienstleistungen überholt:

Mit den unternehmensbezogenen Dienstleistungen ist eine Branche betroffen, in der es in den letzten Jahren starke Gründungsaktivitäten gab: die Sparte Information und Consulting verzeichnete laut Statistik der Wirtschaftskammer Österreich in den Jahren 2001 bis 2004 beinahe 28.600 Neugründungen.

Zu viele Unternehmen in Österreich?

Angesichts der der ständig steigenden Insolvenzzahlen erscheint diese Vermutung mehr als gerechtfertigt. Ein Blick über den österreichischen Tellerrand zeigt jedoch, dass das Problem woanders liegen muss: Die skandinavischen Länder beispielsweise haben mehr als doppelt so viele Unternehmen pro Tausend Einwohner als Österreich, aber günstigere Insolvenzdaten. Vielleicht würde uns eine Studienreise in den hohen Norden auf die Sprünge helfen?

Online seit: 20.12.2005

Quelle: Insolvenzdaten veröffentlicht vom KSV 1870

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