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Schuldenreport 2008

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Die durchschnittliche Privatverschuldung steigt weiter an. Vormalige Selbständigkeit war 2007 wieder der häufigste Grund für private Überschuldung.

Die gemeinnützigen Schuldnerberatungen Österreichs haben mit dem Schuldenreport 2008 ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2007 vorgelegt.

Weiterer Anstieg der Privatverschuldung

Mit einer durchschnittlichen Verschuldung von 76.400 Euro steigt der Schuldenstand weiter an, zwei Jahre zuvor (2005) betrug sie 74.500 Euro. Allerdings hat die Hälfte der Klienten und Klientinnen der gemeinnützigen Schuldnerberatungen einen Schuldenstand von weniger als 39.800 Euro. Jene rd. 16%, die einen Schuldenstand von mehr als 100.000 Euro mit sich herumschleppen, drücken den Durchschnittswert in die Höhe.

Häufigster Grund für private Verschuldung: vormalige Selbständigkeit

So wie letztes Jahr auch, führt die Rangliste der Ursachen vorherige Selbständigkeit an (22% der KlientInnen), gefolgt von Arbeitslosigkeit bzw. Einkommensverschlechterung (18%). Bei einer Vielzahl der KlientInnen von Schuldenberatungen tritt jedoch eine Kombination aus mehreren Gründen auf, die letztlich das Fass zum Überlaufen bringt.

Beratung für ehemalige Selbständige

Die frühere Selbstständigkeit wird von 27% der Männer, aber nur 16% der Frauen als ausschlaggebender Grund für die Überschuldung genannt. Aufgrund von Haftungen und Bürgschaften sind viele der ehemals selbstständig tätigen Personen auch nach einem Unternehmenskonkurs persönlich hoch verschuldet. Unterstützung beim Abbau ihrer Schulden finden sie auch in den Schuldenberatungen. Voraussetzung dafür ist allerdings die bereits erfolgte Beendigung der Selbstständigkeit.

Online seit: 17.09.2008

Quelle: ASB - Dachverband der gemeinnützigen Schuldnerberatungen

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