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Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben

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Große Hoffnungen, viel Schweiß - und plötzlich steht die gesamte Existenz auf dem Spiel. Enttäuschung, Selbstzweifel und Panik machen sich breit.

Die Erfahrungsberichte auf dieser Plattform, aber auch viele Studien zeigen deutlich: Eine Unternehmenskrise bedeutet für Unternehmer gleichzeitig eine schwere persönliche Krise.

Es gibt viel zu verlieren:

Gleichzeitig warten jede Menge unangenehmer Schritte, vor allem Konflikte:

Die Angst des Tormanns beim Elfmeter

Man könnte versucht sein, es damit zu vergleichen. Eine Parallele erleben wohl die meisten Unternehmer in der Krise: sie starren wie gebannt auf den "Ball". Aber er kommt in der Regel nicht als Schnellschuss. Er gleicht eher einem Schneeball, der langsam auf Sie zurollt, aber mit jedem Meter größer und größer wird. Und mit ihm wachsen die Ängste und Befürchtungen. Sie gewinnen immer mehr die Oberhand und verfolgen Sie bis in den Schlaf.

Was tun?

Schritt 1: Problem akzeptieren

Sie sind nicht der erste und nicht der letzte auf dieser Welt, dessen Unternehmen in eine Krise gerät. Im Gegenteil: Sie befinden sich in guter und zahlreicher Gesellschaft - sonst würde es dieses Portal nicht geben.

Schritt 2: Anspruch an sich selbst reduzieren

Eine Person, die unter derartigen emotionalen Anspannungen ein schwer angeschlagenes Unternehmen retten will, gleicht der berühmten eierlegenden Wollmilchsau. Ihr Schicksal ist untrennbar mit jenem des Unternehmens verbunden. Es gibt gute Gründe dafür, warum Ärzte keine Familienangehörigen behandeln.

Schritt 3: Aufgaben an Spezialisten delegieren

Würden Sie ein gebrochenes Bein mit Hausmitteln verarzten? Warum dann Ihre Zukunft, die Zukunft Ihrer Familie und Ihrer Mitarbeiter?

Sie als Unternehmer befinden sich in einer Ausnahmesituation. Für Berater, die auf Sanierungen spezialisiert sind, handelt es sich um Tagesgeschäft. Sie wissen, wie mit Gläubigern zu verhandeln ist, welche Lösungen realistisch sind und welche nicht. Sie signalisieren mit diesem Schritt gegenüber Gläubigern und Mitarbeitern nicht Schwäche, sondern Professionalität!

Es ist selten zu spät!

Vielleicht geben Sie anderen Personen, der Politik oder der generellen Wirtschaftslage die Schuld an der Misere. Aber insgeheim denken Sie, dass Sie schon früher Schritte unternehmen hätten müssen und machen sich selbst Vorwürfe. Das mag richtig sein, aber über verschüttete Milch können Sie auch noch später nachdenken. Jetzt ist rasches Handeln notwendig - beginnen Sie am besten sofort mit Schritt 1.

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