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Krisen-PR: Nichts für KMU?

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Kleine und mittlere Unternehmen vernachlässigen häufig ihre PR. In der Krise kann das fatale Folgen haben.

Gleich vorweg: Krisen-PR hat nichts mit Werbung zu tun. Werbung richtet sich an ganz bestimmte Personengruppen und stellt die Vorzüge bestimmter Produkte oder Dienstleistungen heraus. PR bezieht jedoch das Unternehmen als Gesamtheit und die weitere Umwelt mit ein, beispielsweise Interessensgruppen, Mitarbeiter, Anrainer, politische Gruppierungen, etc. Eine Krise stört nicht nur die Beziehung zum unmittelbaren Kundenkreis, sondern zu all diesen Umfeldgruppen.

Wann Krisen-PR

In Zusammenhang mit Krisen-PR denken viele an spektakuläre Ereignisse: Exxon Valdez, Mercedes und der Elch-Test, Kaprun, das Unglück mit 5 Toten in der Seegrotte bei Mödling, das Grubenunglück in Lassing, der Absturz der ?Mozart? (Lauda Air) etc. Krisen PR kann aus verschiedenen Krisenverläufen oder Krisensituationen heraus notwendig werden, beispielsweise.

Krisen-PR nur für große Unternehmen?

Eine Krise kann leicht dazu führen, dass ein Unternehmen plötzlich ein Ausmaß an Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekommt, das in guten Zeiten ? gerade für kleinere Unternehmen - unbezahlbar wäre. Dabei muss es sich nicht immer um die Titelblätter landesweiter Massenblätter handeln.

Für ein lokal agierendes Unternehmen richten negative Schlagzeilen in der Lokalpresse oder in Vereinszeitschriften genügend Schaden an. Und schließlich verbreiten sich in Zeiten des Internet Nachrichten in einer Geschwindigkeit, die vor einigen Jahren noch undenkbar war. Und vergessen Sie nicht, Krisen-PR wird nicht erst notwendig, wenn schon Menschen oder die Umwelt einen tatsächlichen Schaden erlitten haben.

Krise und die Medien

Schon Gerüchte, dass ein solcher Schaden eintreten könnte, rufen Journalisten auf den Plan. Medien reagieren sehr schnell. Sie stellen möglicherweise schon Fragen, bevor Sie auf das Thema oder auf eine (telefonische) Begegnung mit Journalisten vorbereitet sind. Medien versuchen auch in aller Regel, ein Meinungsspektrum und kontroverse Standpunkte wiederzugeben. Vor allem brauchen sie eine Story. Häufig werden Betroffene einbezogen, zum Beispiel Menschen, die selbst zu Schaden kamen, Mütter, die um die Gesundheit oder Sicherheit ihrer Kinder fürchten oder Angehörige von Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren.

Der große Schaden: Vertrauensverlust

Diesen Vertrauensverlust zu minimieren bzw. das Vertrauen in das Unternehmen wieder herzustellen, ist die eigentliche Aufgabe von Krisen PR. Nun ist das keine alltägliche Situation und dementsprechend schlecht sind viele Unternehmen darauf vorbereitet. Was kann im Vorfeld getan werden?

Vor der Krise

Während der Krise

Und vergessen Sie nicht: Nach der Krise ist vor der Krise!

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