Stichworte: Familie und Beruf | Unternehmerinnen
Zwei Drittel der Wiener Unternehmerinnen mit Klein- und Mittelbetrieben haben Kinder, 67% betreuen diese tagsüber oft selbst. Dahingehend steht nur ein knappes Drittel der Partner oder Ehemänner untertags oft für die Kinderbetreuung zur Verfügung. Die resultierende Doppelbelastung der selbstständigen Frauen führt zu einem starken Leidensdruck: Beinahe zwei Drittel der Unternehmerinnen mit Kindern empfinden die Doppelbelastung als sehr bzw. ziemlich belastend.
Wird ein/e Verwandte/r oder Partner zum Pflegefall, kann das den weiblich geführten Betrieb ernsthaft gefährden. 11% der befragten Unternehmerinnen sind durch die Pflegearbeit für nahe Angehörige sehr bzw. ziemlich belastet. Besonders trifft dies Frauen im Handel, aber auch ältere Unternehmerinnen.
65% der befragten Unternehmerinnen wünschen sich eine Art Betriebshilfe bzw. finanzielle Unterstützung für Selbständige, um auch UnternehmerInnen die Pflege von schwerkranken Angehörigen zu erleichtern.
502 Unternehmerinnen in Wien mit Klein- oder Kleinstbetrieben. Zwei Drittel der befragten Unternehmerinnen haben Kinder, zwei Drittel davon haben diese vor der Selbständigkeit bekommen.
SORA führte diese Studie im Auftrag des Wirtschaftsverbandes Wien durch. SORA ist wahrscheinlich vielen von uns durch die Wählerstromanalysen bekannt. Mehr über die Studie und über SORA können Sie hier lesen.
Online seit: 17.02.2004


Wie Selbständige Ziele realistisch definieren, Chancen erkennen und Probleme aktiv lösen