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Früherkennung ist keine Geheimwissenschaft. Man kann es genauso lernen - und wird Ihnen in Fleisch und Blut übergehen - wie das kleine 1x1.
Sie sagen sich, es ist das tägliche Geschäft schon anstrengend genug? Ausserdem läuft alles so gut im Moment - warum sich das Ganze madig machen?
Das mag sein, aber es sollte auch weiterhin so gut laufen. Und eines ist sicher: Wenn die Krise einmal anklopft, dann wird Ihnen alles davor wie ein Honigschlecken vorkommen. Dann wird das Wort anstrengend nicht mehr reichen, um Ihren Stress zu beschreiben. Wenn Sie Früherkennung ernst nehmen, werden Sie noch viele Nerven und viel Geld sparen.
Beklagen hilft aus zwei Gründen nichts:
Was hab ich davon, wenn ich mich aktiv mit Früherkennung beschäftige? Sie gewinnen enorm an Lebensqualität, sie haben das Gefühl, die Dinge im Griff zu haben, sie schlafen um einiges besser, können ihre Freizeit unbeschwerter genießen. Sie haben Ordnung in ihren Gedanken. Schließlich hängt in der Regel Ihre Existenz an dem Unternehmen. So wie Sie mit ihrem Unternehmen umgehen, gehen Sie mit Ihrer Existenzgrundlage und letztlich mit Ihrem Leben um.
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Es ist die Phase des Erkennens. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Erkennen ist wohl der schwerste aller Schritte, es setzt den Mut zur Ehrlichkeit voraus.
Wenn es Ihnen und Ihrem Unternehmen gut geht, ist die Versuchung groß, sich dieser Anstrengung nicht auszusetzen. Aber: gerade in dieser Phase haben Sie die emotionale Kraft dazu. Die Erfahrungsberichte belegen deutlich, wie sehr diese Kraft schwindet, sobald die Krise vor der Tür steht. Machen Sie sich den bekannten Joki-Kirschner-Spruch zu Ihrem Leitsatz: "...dass man rechtzeitig drauf schaut dass man es hat wenn man es braucht."
Früherkennung bedeutet, mögliche Probleme bereits in einer Phase zu erkennen, in der sie noch keine Auswirkungen zeigen. Damit gewinnen Sie die nötige Zeit und Handlungsspielraum. Drängen sich die Probleme bereits auf und müssen Sie sofort handeln, dann ist es schon zu spät. In diesem Fall legen wir Ihnen dringend die Beiträge zur Krisenbewältigung ans Herz.
Welche Entwicklungen könnten das sein? Vor allem: es geht nicht immer um die vermeintlich großen Entwicklungen, beeinflusst von Weltpolitik, Börsen etc. Die wenigsten Zusammenbrüche von kleineren und mittleren Betrieben stehen damit in Zusammenhang. Meist sind es Probleme, die viel näher liegen und nicht ausreichend wahrgenommen werden. Nur als Anregung:
Anscheinend unbedeutende Entwicklungen können überraschend eine fulminante Wirkung entfalten. Am besten beginnt man also mit den nächstliegenden Fragen, erst dann in die Ferne schweifen
Erkennen braucht Zeit. Erfahrungsgemäß funktioniert es am Besten, wenn Sie sich eine fixe Zeit dafür reservieren. Vielleicht die Woche damit abschließen - Montag morgen ist sowieso wieder die Hölle los. Bauen Sie eine solche Routine in guten Zeiten ein. Und wenn es Ihrem Unternehmen weiterhin gut geht: nicht aufhören damit! Denn einen wesentlichen Teil Ihres Erfolges macht aus, dass Sie sorgsam mit der Zukunft umgehen.
Alles im Kopf zu haben, darauf sind viele Menschen stolz. Es hat auch jeder Mensch andere Formen, Informationen zu verarbeiten. Aber es entlastet Sie persönlich enorm, wenn Sie so viel wie möglich schriftlich festhalten. Immer alles "im Kopf haben" bedeutet nämlich, dass Sie nie abschalten können und Ihre Gedanken nicht frei werden.
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Nachdem Sie Entwicklungen erkannt haben, ist der nächste Schritt, diese zu bewerten.
Was bedeuten diese Entwicklungen für mein Unternehmen? Und zwar nicht nur morgen, sondern auch in fünf Jahren? Eröffnen sich neue Chancen, oder liegen unangenehme Veränderungen in der Luft? Bedeuten Sie Gutes oder Schlechtes?
Zurück zu unseren drei Beispielen:
Sie bewerten also Informationen und Beobachtungen und stellen sich Fragen, was sie wohl für Ihr Unternehmen bedeuten können. Was bedeuten neue Trends am Markt für meine eigenen Produkte oder Dienstleistungen? Könnte ich Kunden verlieren, muss ich mit reduzierten Umsätzen rechnen? Oder bleiben nur mehr Kunden aus einem bestimmten Segment - vielleicht gerade jene, die nur eine schmale Brieftasche haben?
Theoretisch ist die Liste endlos. Praktisch wird sie bestimmt von der Art Ihres Geschäftes und vom Umfeld, in dem Sie arbeiten. Wichtig ist nur, dass alle möglichen Auswirkungen in Betracht gezogen werden.
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Bedenken Sie: auch wenn sie nichts tun, tun Sie etwas. Sie lassen zumindest zu, dass mit Ihnen und Ihrem Unternehmen etwas geschieht - Passivität schützt vor Schaden nicht.
Sie haben erkannt, dass sich eine bestimmte Entwicklung anbahnt die Einfluss auf Ihr Unternehmen haben wird. Sie wollen entweder eine Chance nützen oder einen Schaden abwenden.
Was ist also zu tun? Nun brauchen wir einen Maßnahmenplan. Zuerst werden die Maßnahmen in möglichst kleine Einzelschritte zerlegt. Anschließend wird für jeden Schritt ein Zeitpunkt festgelegt, bis wann er erledigt sien sollte. Wichtig: Überlegen Sie genau, wieviel Zeit und Geld nötig ist, die Maßnahmen auch wirklich umzusetzen und wer was dabei erledigen wird. Eine unrealistische Planung führt nur zu Frustrationen - sowohl bei Ihnen, wie auch bei Ihren Mitarbeitern. Für jeden Schritt sollten Sie folgende Fragen beantworten können:
WER tut WAS WANN WIE und mit WEM?
Sie sind Einzelunternehmer? Und Sie beschäftigen keine Mitarbeiter? Sie meinen daher, die Frage nach dem Wer und mit Wem sei ohnehin beantwortet? Gerade das Gegenteil ist der Fall. Sie können auf bestimmte Ressourcen, über die größere Unternehmen verfügen, nicht zurückgreifen. Also nehmen Sie alles, was Sie bekommen können: Verwandte, Freunde, Bekannte, ehemalige Schulkollegen, die Ihnen beispielsweise Informationen bieten können. Wenn es sich um ein schwieriges Problem handelt: Beratung in Anspruch nehmen. Schließlich sind erfolgreiche Einzelunternehmer keine Einzelkämpfer!
Wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen sollten Sie prüfen, wer die geeigneten Qualifikationen besitzt, Sie bei diesen Aufgaben zu unterstützen. Aber auch für Ihre Mitarbeiter gilt das gleiche wie für Sie: Es gibt noch immer ein Tagesgeschäft zu erledigen. Falls Ihre Mitarbeiter dafür über- oder unterqualifiziert sind, können Sie kurzfristig auch weitere Personen einbeziehen. Allerdings: je größer Ihr Team wird, umso mehr Koordination ist nötig - auch das braucht Zeit!
Zukunftsplanung und Zukunftssicherung ist Chefsache, aber auch Sie haben viel um die Ohren. Falls sich zeigt, dass Sie nicht genügend Zeit aufbringen können, sollten Sie zumindest für die schwierigeren Aufgaben einen Experten beiziehen. Auch wenn es was kostet: Vorsorge ist immer billiger als Sanierung!
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Das Schlagwort in aller Munde ist "Lebenslanges Lernen". Ein Leben lang Schularbeiten, was für ein grauenhafter Gedanke! Lassen Sie sich nicht abschrecken - Lernen hat viele Facett
Wenn Sie die ersten drei Phasen sorgfältig durchlaufen haben, dann wird das ein bessere Gefühl sein als jede Matura mit Vorzug. Es gibt viel Wissen, dass man sich über Bücher oder in Schulungen aneignen kann, aber nicht das Erfahrungswissen. Es ist daher wert, besonders gepflegt zu werden und sorgsam damit umzugehen.
In der Lernphase beobachten Sie, welche Effekte Ihre Maßnahmen hatten. Sie werden Ihre Schlüsse ziehen können, welcher Schritt Sie Ihrem Ziel am nächsten gebracht hat. Sie werden vielleicht auch feststellen, dass manche Schritte Auswirkungen hatten, mit denen Sie zuvor nicht gerechnet haben - erwünschte oder auch unerwünschte. Wenn bestimmte Maßnahmen nicht die erhofften Effekte gebracht haben, werden Sie überlegen, woran es gelegen hat. War die Idee selbst nicht geeignet? Oder hat die Umsetzung nicht ganz nach Plan funktioniert. Wären mehr oder andere Ressourcen dafür nötig gewesen, also Zeit, Geld und Qualifikation?
Solche Fragen werden Sie sich ganz automatisch stellen. Sie haben aber bedeutend mehr davon, wenn Sie sich bewußt hinsetzen und Zeit dafür nehmen, diese Erfahrungen genauer zu analysieren. Je aufmerksamer und bewusster Sie die vier Phasen durchlaufen, umso mehr profitieren Sie auch in Zukunft davon - Sie bekommen ein Gespür dafür, woher Sie wichtige Informationen bekommen, sie werden sicherer in Ihren Einschätzungen und Bewertungen. Die Entwicklung eines Maßnahmenplans wird Ihnen immer leichter von der Hand gehen und bald zur Selbstverständlichkeit.
Sie gewinnen die Sicherheit, mit Veränderungen umgehen zu können. Niemand ist vor bösen Überraschungen gefeit, aber manche erkennen die Anzeichen für Sturm früher als Andere. Sie wissen, dass Sie nicht wie ein Blatt vom Wind hin und her getrieben werden, sondern dass Sie - wie ein Segler - die Kräfte des Windes nutzen können.
Sie erleben sich selbst als handlungsfähig. Das mag trivial klingen, aber wer noch nicht weiss, was es bedeutet, dieses Gefühl zu verlieren, sollte schleunigst beginnen, die Erfahrungsberichte zu lesen.
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