Stichworte: Privatkonkurs | Schuldenregulierung | Schuldnerberatung | Statistiken
Der Schuldenreport 2007, herausgegeben von der ASB Schuldnerberatungen GmbH als Dachorganisation der gemeinnützigen Schuldnerberatungen, gibt eine Übersicht über die Entwicklung der privaten Verschuldung in Österreich.
23% der KlientInnen der gemeinnützigen Schuldnerberatungen gaben 2006 im Rahmen der Erstberatung frühere Selbständigkeit als Hauptgrund für die Überschuldung an (Männer: 29%, Frauen: 15%).
Dahinter rangieren mit 22% Arbeitslosigkeit bzw. verschlechtertes Einkommen und mit 18% der Umgang mit Geld. Darunter ist ein mangelhafter oder ungeplanter Umgang mit Geld zu verstehen bzw. eine inadäquate Haushaltsbudgetplanung.
Die Median-Verschuldung lag im Jahr 2006 bei rd. 38.000 Euro wobei die Verschuldung der Frauen mit rd. 29.500 Euro deutlich niedriger ist als jener der Männer (rd. 40.000 Euro).
Mit Abstand am meisten wird Kreditinstituten und Banken geschuldet (durchschnittlich rd. 21.000 Euro). Die Gläubigergruppe mit der zweithöchsten Durchschnittsforderung (rd. 6.800 Euro) ist Verwaltung und Justiz. An dritter Stelle rangieren mit knapp 6.800 Euro Privatgläubiger, dazu gehören Bekannte und Verwandte.
Quelle: ASB Schuldnerberatungen GmbH
Online seit: 21.04.2007

