Statistik Unternehmensgründungen
Fünf Trends bei Unternehmensgründungen genauer betrachtet: ein durchwachsenes Bild.
Insolvenzen und Gründungen stagnierten in den letzten Jahren. Die Zahl der Unternehmensschließungen ging jedoch deutlich nach oben.
Zinssätze für Unternehmenskredite in Österreich niedriger als im EU-Raum. Basiszinssatz wurde im Dezember 2011 wieder auf 0,38% gesenkt.
Trotz Basel II und Wirtschaftskrise wurden an Unternehmen mehr Kredite vergeben. Risikokapital ist weiterhin Mangelware.
Im 2. Quartal 2009 wurde ein steuerbarer Umsatz von 134,3 Mrd. Euro gemeldet. Verglichen mit dem Vorjahr ging der steuerbare Umsatz damit um 10,8% zurück.
Arbeitskräfteerhebung zeigt Rückgang der Zahl der Erwerbstätigen - vor allem der selbständig Erwerbstätigen.
Gescheiterte Selbständigkeit ist nach wie vor der häufigste Grund für einen Privatkonkurs.
Monatlich werden zwischen rd. 8 Mrd. und 10 Mrd. Euro an neuen Krediten vergeben.
45 Prozent der rd. 80.000 österreichischen Handelsunternehmen schreiben nach wie vor rote Zahlen.
Frühere Selbständigkeit häufigster Grund für private Überschuldung.
Zunahme bei Erstkontakten und Erstberatungen bei den gemeinnützigen Schuldnerberatungen im Jahr 2005.
Alle Qualifikationsgruppen inzwischen betroffen - wegen abnehmender sozialer Absicherung steigt Bedeutung der Sozialhilfe.
Steigende Konzentration, weniger Geschäfte, gleichbleibender Umsatz bei steigender Verkaufsfläche.
Weiterhin Fehler bzw. Verlustquellen im innerbetrieblichen Bereich unangefochten an der Spitze.
Selbständige und Freiberufler im Mittelfeld. Leitende Angestellte und Beamte haben die höchste Einkommenszufriedenheit.
Fast drei Viertel der gegründeten Unternehmen bestehen noch nach drei Jahren.
Kleinstunternehmen nicht nur beim Beschäftigungseffekt ganz groß.

