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Ertrags- u. Finanzlage im Handel

45 Prozent der rd. 80.000 österreichischen Handelsunternehmen schreiben nach wie vor rote Zahlen.

Stichworte: Branchen: Handel | Statistiken | Studien

Die KMU Forschung Austria hat die Ertragskraft des österreichischen Handels 2002/03 mit dem Bilanzjahr 2006/07 verglichen. Ausgehend von einem sehr bescheidenen Niveau hat sich die Situation schrittweise verbessert.

Starke Polarisierung bei bilanzierenden Unternehmen

Dabei weist die betriebswirtschaftliche Position der bilanzierenden Handelsunternehmen eine starke Polarisierung auf:

  • 12% der Unternehmen können zu den Top-Unternehmen gezählt werden. Sie verfügen über eine Eigenkapitalquote von über 20% und erwirtschaften einen Gewinn vor Steuern von mehr als 5% der Betriebsleistung.
  • 23% der Unternehmen hingegen befinden sich in einer betriebswirtschaftlich katastrophalen Situation. Sie sind überschuldet und können Ihre Kosten nicht decken.

Besonders unter einer dünnen Kapitaldecke leiden kleinere Unternehmen. Eine negative Umsatzrentabilität weisen der Spielwarenhandel, der Papier-, Büro- u. Schreibwarenhandel, der Bekleidungshandel, der Buchhandel und der Schuhhandel auf.

Geringer Unternehmerlohn bei Einnahmen- u. Ausgabenrechnern

Die betriebswirtschaftlichen Einnahmen jener Handelsbetriebe, die im Abrechnungsjahr 2006 eine Einnahmen-/Ausgabenrechnung führten, beliefen sich im Durchschnitt auf rd. 199.000 Euro. Unternehmer/innen im Einzelhandel erwirtschafteten durchschnittlich rd. 11.160 Euro Unternehmerlohn, im KFZ-Handel rd. 12.900 Euro und im Großhandel rd. 24.000 Euro.

Quelle: KMU Forschung Austria

Online seit: 28.10.2008

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