Stichworte: Branchen: Handel | Studien | Umsatz steigern | Verkaufsförderung
Gerade im Einzelhandel, aber zunehmend auch in anderen Sparten, wird versucht, über Aktionen, Rabatte, Gutscheine etc. neue Kunden zu gewinnen und die bestehenden stärker zu binden.
Eine kürzlich erschienene Studie zeigt, dass der Einsatz solcher verkaufsfördernder Maßnahmen auch nach hinten losgehen kann - sie sind ein zweischneidiges Schwert. Sie lösen bei Kunden verschiedene Reaktionen aus:
Heutzutage wird einem ohnehin nichts geschenkt ist eine Meinung, die auch Sie vielleicht schön öfter gehört haben. Oder vielleicht hören Sie auch manchmal die Leute in Geschäften raunen: da sieht man, wie überteuert sonst verkauft wird. Eingeschworene Schnäppchenjäger fragen bei jedem Angebot, ob es nicht um die Ecke doch noch billiger wäre. Und sammeln sich in Ihrer Geldbörse auch schon Rabattmarken und Kundenkarten unterschiedlichster Geschäfte?
Laut dieser Studie wirkt die laufende Welle der Rabatt-, Prämien-, Coupons- und Gewinnspiel-Aktionen wie Gasgeben und Bremsen zugleich. Die Empfehlungen der Autoren kurz zusammengefasst:
Es handelt sich um eine qualitative Untersuchung, bei der 40 Personen befragt wurden. Qualitative Untersuchungen unterscheiden sich von den Straßenbefragungen, die viele von uns kennen. Es werden ausführliche Interviews durchgeführt und Ziel solcher Studien ist, typische Wahrnehmungs- und Reaktionsmuster von Menschen zu erfassen. Bei solchen Untersuchungen werden im Gegensatz zu quantitativen Erhebungen keine Durchschnittswerte oder ähnliches berechnet.
Die Kurzfassung der Studie können Sie hier kostenlos als pdf downloaden (133kb).
Die Untersuchung wurde vom Institut ifm Wirkung + Strategie in Köln durchgeführt.
Online seit: 28.11.2003


Wie Dienstleister, Selbständige und Freiberufler ihre Auftragslage stabilisieren, neue langfristige Kundenbeziehungen aufbauen und erfolgreich am Markt bestehen